Jenny Elvers und das beschwipste Promi-Dinner

Veröffentlicht: 27. Juli 2015 in TV
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Wie geht Fernsehen? Man lädt Jenny Elvers zum perfekten Promi-Dinner ein und versetzt nahezu alle Vor-, Haupt- und Nachspeisen mit Alkohol.

Kiki ist weg

Veröffentlicht: 24. Februar 2012 in Fundstück
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Wie oft hat sie wohl bei Mieterversammlungen gefleht: „Lasst unten die Haustür nicht aufstehen, sonst entwischt mir meine Katze.“ Montagmittag gegen 13.00 Uhr war es soweit: Kiki, die Hauskatze mit den „ab und zu zwei verschiedenen Pupillengrößen“, ist verschwunden. Wir — aber v.a. die anderen Hausbewohner – erfahren den Grund: „[…], wahrscheinlich war unten die Haustür offen.“ Verzweifelt plakatiert die tierliebe Tierhalterin Haltestellen am Stuttgarter Ostendplatz: „BITTE HELFEN SIE MIR !!!!!“. Verständlich: In der geschäftigen Gegend verkehren Tausende Autos und über 200 Busse und U-Bahnen am Tag. Nicht gut für so einen kleinen Stubentiger. Wir halten die Augen auf, wünschen den beiden, dass sie ganz schnell wieder zueinander finden, vermuten jedoch, dass Kiki sich aus Angst um ihr Fell freiwillig aus dem Haus geschlichen hat, nachdem sie die Freiarm-Nähmaschine von Tchibo neben ihrem Spielteppich entdeckt hat.

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Die BILD vermeldet heute, dass Ulrich Wickert Vater wird. Am Ende des Artikels wird „für junge BILD-Leser“ erklärt, wer der Mann überhaupt ist:

„Wickert ist der lange TV-Moderator (1,96 cm) aus dem Til-Schweiger-Hit „Kokowääh“ (1 Mio. DVDs!). Er ist in Tokio geboren (sprach als Kind Japanisch).“

Stuttgarter Vornamen

Veröffentlicht: 7. November 2011 in Internet, Statistik
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In Stuttgart gibt es 39.000 verschiedene Vornamen. Mein Name hat eine große württembergische Tradition und belegt vielleicht nur deshalb in der Liste der Top 100 gerade noch den 97. Platz. Er ist eingebettet zwischen Mustafa (96. Platz) und Ivan (98. Platz). Das Durchschnittsalter aller Eberhards beträgt 64 Jahre, in guter Gesellschaft von Manfred, Rolf, Siegfried, Edmund und Gustav. Das höchste Durchschnittsalter haben Adolfs mit 73 Jahren, gefolgt von Egon, Heinz, Kurt und Otto mit 72 Jahren. Ihre Pendants finden sie in Else (79), Lore (77) und Hedwig (76). Mia (6) und Jule (7) gehen wahrscheinlich mit Noah (6) und Finn (7) zur Schule. Wer sich für seine eigene Namenstatistik interessiert, wird hier fündig: http://www.stuttgart.de/vornamen

Während Heidi Klums schrille Halloweenkostüminszenierungsmedienspektakel alljährlich große boulevardeske Aufmerksamkeit erfahren, überrascht Steffi Graf auf ihrer Internetseite mit einer leisen, ehrlichen, traditionellen Verkleidung. Steffi hat sich aus einem alten Tennisröckchen eine Schlumpfine gebastelt. Sie schreibt: „We always have a great time on Halloween celebrating with friends and family trying to outdo each other with creative costumes.  Here I am as Smurfette for this year’s party.“ Eine Erklärung, warum ihre Interpretation der Schlumpfine fluoreszierend grün ist, bleibt sie uns allerdings schuldig.
Mit der gleichen Kostümierung, aber in original schlumpfigem Blau, belegte meine kleine Schwester vor 25 Jahren bei der Kostümprämierung einer Kinderfaschingsparty den letzten Platz, wofür sie mir heute noch Leid tut. Prinzessin kann doch jeder. Das sieht Steffi wohl auch so.

Steffi Graf als Schlumpfine, Halloween 2011

Steffi Graf als Schlumpfine, Halloween 2011

Gruseliges aus der Lindenstraße

Veröffentlicht: 31. Oktober 2011 in TV
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In einem unheimlichen Trailer zur ersten Folge der Lindenstraße finden wir uns im Wohnzimmer von Carsten Flöter und seiner Mutter Elisabeth wieder. Zunächst gibt Carsten die Marschrichtung vor, wenn er verkündet, „Ich bin Carsten Flöter [verliebter Blick] und ich wohne noch bei meiner Mutter“. Anschließend sehen wir Elisabeth im Sessel sitzend, ähnlich wie die Mutter von Norman Bates in ihrem Schaukelstuhl, allerdings war diese schon eine Zeit lang tot. Wenn dann Elisabeth „Ich freu mich auf Sie“ in die Kamera heuchelt und verheißungsvoll mit ihrem rechten Auge zwinkert, fühle ich mich wie Hänsel im Lebkuchenhaus, der gleich von der bösen Hexe in den Käfig gestoßen wird.

Ich bin Cinderella und Norman in die Falle getappt. Pünktlich und freiwillig sitze ich jeden Sonntag vor meiner Eskapismusmaschine und warte auf Einlass ins Haus mit der Nummer 3.

Mezzo metro di Kinder Cioccolato

Veröffentlicht: 29. Oktober 2011 in Fundstück
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(Kinder?-)Träume werden wahr: mehrere halbe Meter Kinderschokolade, entdeckt in einem Souvenirladen in Pompei.