Elvis sammeln

Der Sammler Eberhard Forner war fünf Jahre alt und Elvis schon eine Zeit lang tot, als er im Radio von dem Sänger hörte und die Mutter fragte, woran der denn gestorben sei. Antwort: „Der war so fett, der ist geplatzt.“ Die Faszination des Jungen war geweckt. (Aus: Stuttgarter Zeitung, 20. Februar 2010)

Das Stadtmuseum Tübingen präsentierte im Rahmen der Ausstellung SCHÄTZE AUS DEM VERBORGENEN. SAMMELN UND SAMMLUNGEN IN TÜBINGEN vom 6. Februar bis 11. April 2010 Teile meiner Sammlung von Elvis-Memorabilien. Nachdem die Kuratorin im Vorfeld der Ausstellung die Sammlung bei mir zu Hause begutachtete, besuchte sie Ernst Pressler und dessen Schraubtaler-Sammlung. Sie berichtete Herrn Pressler von der Elvis-Sammlung, worauf dieser entgegnete: “Wissen Sie eigentlich, dass ich mit Elvis Presley verwandt bin?” Das daraufhin arrangierte Treffen von Elvis-Cousin und Elvis-Sammler war der Landesschau einen Bericht wert.

  • SWR Fernsehen, Landesschau Baden-Württemberg, 9. März 2010: Elvis-Verwandte leben in Tübingen:

  • Zeitungsartikel, Ausstellungseröffnung, mehr Elvis:

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Fotos: Dr. Jörg Bauer (Sammlung), Manfred Grohe (Porträt), Meike Niepelt M. A. (Ausstellungseröffnung)

Kommentare
  1. Bernd Killinger sagt:

    Vom Totenkopf bis zum Heiligen in der Flasche: Echte Sammlerleidenschaft ist ein Geschenk, auch wenn nicht jedermann die Obsession nachvollziehen kann. Sammeln ist aber noch kein Wert an sich. Nicht jede Sammlung wird zur musealen Sehenswürdigkeit. Es genügt auch nicht nur anmutige Objekt zu präsentieren. Erst die Geschichten hinter den Objekten hauchen den Ausstellungsstücken Leben ein. Manch große Austellung würde deutlich aufgewertet, wenn in den verantwortlichen Kuratoren mehr Forner’sche Leidenschaft und Authentizität stecken würde. Vermutlich wäre die Welt sogar ein besserer Ort, wenn jedermann eine Sammelleidenschaft pflegen würde. Eine gute Sammlung ist zugleich Ort der Besinnung und der Kreativität. Eberhard Forner zeigt ferner, dass man mit einer Passion ein breites Publikum auf hohen Niveau unterhalten und zum Lachen bringen kann.

  2. A.U. sagt:

    das letzte bild gefällt mir besonders gut, so cheek-to-cheek-mäßig, lovely!

  3. drschreck sagt:

    “Elvis Presley, the King.” – “Carl Perkins was better.”

    • E.F. sagt:

      Mein – Wender’esk anmutendes – Lieblingszitat aus Mystery Train ist dieses:
      Mitzuko: Jun, why do you only take pictures of the rooms we stay in and never what we see outside while we travel?
      Jun: Those other things are in my memory. The hotel rooms and the airports are the things I’ll forget.

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